16.10.2015

Spitzenkönigin absolviert Praktikum

spitzenprinzessin

„Der Grundgedanke dieses Praktikums war es Politik einmal praktisch von innen heraus zu betrachten. Nicht nur aus dem Hörsaal, sondern live erleben und politische Strukturen hautnah nachvollziehen können“, sagt die gebürtige Plauenerin Rika Maetzig.  

Die 20-jährige Studentin ist für Arabistik, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Politikwissenschaften und Öffentliches Recht an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena eingeschrieben.  Durch das Praktikum hat sie sich eine gute Grundlage für das nächste Semester geschaffen.  Für Yvonne Magwas sind Besucher jederzeit herzlich Willkommen: „Es darf jeder zu mir nach Berlin kommen und sehen wie wir hier arbeiten und die Dinge funktionieren.“ Im Laufe ihres Praktikums gewann Rika Maetzig einen guten Überblick über die verschiedenen Aufgaben eines Bundestagsabgeordneten: „Ich wurde sehr herzlich im Büro aufgenommen und gleich mit eigenständigen Aufgaben vertraut und mir wurde viel gezeigt, auch außerhalb des Büros. So durfte ich zum Beispiel die Rede von Frau Magwas zum Thema „Kultur im ländlichen Raum“ von der Besucherebene des Plenarsaals aus anhören und Verhandlungen im Ausschuss verfolgen. Sehr interessant war es auch, einen Blick außerhalb des Bundestags in verschiedene Ministerien zu werfen, wie das Wirtschafts-und Verteidigungsministerium und das Auswärtige Amt. Langweilig wurde es nie.“  

Zudem war die junge Vogtländerin zu Gast bei „Maybrit Illner“ der Talkshow des Fernsehsenders ZDF zum Thema Asylpolitik. Ein weiterer Höhepunkt ihres Praktikums war die Vogtlandpräsentation zum Thema: „Wer Vogtland hört, der hört Musik“, bei der sie die Heimat in Berlin stolz  vertreten konnte. Dabei ließ sie sich als amtierende Plauener Spitzenprinzessin natürlich nicht nehmen auch die Plauener Spitze zu zeigen. Während des Praktikums verstärkte sich  der Respekt für die Aufgaben und Leistungen der MdBs, sowie den Herausforderungen, die sich auf deren Wegen stellen: „Frau Magwas hat sich sehr viel Mühe gegeben mir trotz ihres vollen Terminkalenders so viel wie möglich zu zeigen. Wer sagt, dass Politiker in Berlin seien zu weit vom Geschehen entfernt, hat Frau Magwas noch nicht erlebt.“