15.10.2021

Topasfelsen Schneckenstein erhält Bundesmittel
Das Flächennaturdenkmal „Topasfelsen Schneckenstein“ im Vogtland bekommt Investitions- und Modernisierungsmittel vom Bund in Höhe von 9.040 Euro

Foto Schneckenstein Yvonne2
Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin des Geo-Umweltparks Vogtland Yvonne Magwas vor dem Schneckenstein

Im Rahmen des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen 2021“ des Bundes erhält das Flächennaturdenkmal „Topasfelsen Schneckenstein“ 9.040 Euro. Mit den Mitteln möchte der dazugehörige Museumsverein den Schneckenstein und das umliegende Gelände sichern und erhalten. Der weltweit einzige oberirdische Topasfelsen ist eine geologische Besonderheit und kann bestiegen als auch umwandert werden. Er gehört zum Geo-Umweltpark Vogtland, der mit Museen, Lehr- und Erlebnispfaden, Besucherbergwerk und Talsperren ein attraktives Wander- und Erlebnisareal ist. Die Gesamtkosten des Projektes am Schneckenstein belaufen sich auf rund 12.050 Euro. Der Eigenanteil beträgt 25 Prozent der Gesamtkosten. 

Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin des Geo-Umweltparks Vogtland sagt: „Der Schneckenstein ist ein einzigartiges Flächennaturdenkmal. Aber nicht nur das, wir verbinden mit dem Schneckenstein viel Geschichte, den Bergbau, viel Heimatgefühl. Zudem gehört der Schneckenstein zu Deutschlands 30 Top-Geotopen. Das müssen wir weiterentwickeln. Die Akteure vor Ort machen eine tolle Arbeit, diese unterstütze ich gerne.“ Yvonne Magwas hatte im Vorfeld der Ausschreibung die Einrichtungen im Vogtland über das Programm informiert und eine Antragstellung empfohlen. Mittlerweile haben sechs Heimat- und Freilichtmuseen im Vogtland vom „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021“ profitieren können. 

Hintergrund: Die Maßnahme „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit 1,5 Mio. Euro gefördert. Anfang September wurde das Programm um zusätzliche 1,5 Millionen Euro aufgestockt, sodass weitere bereits vorliegende Anträge gefördert werden können. Die Ausschreibung startete am 1. März 2021 und stieß auf ein überaus großes Interesse. Die Prüfung der eingegangenen Anträge erfolgt durch den Projektträger, den Deutschen Verband für Archäologie e.V. (DVA).