05.02.2016

Bundestagsabgeordnete nominiert jungen Vogtländer für große Abenteuer

PPP Magwas und Wenk

Anfangs konnte der Rebesgrüner Nicolas Wenk sein Glück gar nicht fassen. Fast sprachlos bedankte er sich bei der Bundestagsabgeordneten Yvonne Magwas, die ihn gestern für das Parlamentarische Patenschafts Programm nominierte. Für ca. zehn Monate wird der 16-Jährige als junger Botschafter seine Heimat in der USA vertreten.

Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zu einer besseren Verständigung zwischen den Deutschen und den Amerikanern.  „Nicolas überzeugte mich mit seinem umfangreichen Wissen und Interesse an Politik sowie den Vereinigten Staaten. Er hat ein selbstbewusstes Auftreten und wird sich sicher schnell in seiner neuen Umgebung einleben können“, begründet die CDU-Politikerin ihre Wahl. „Ich bin mir sicher, als heimatverbundener junger Mensch, wird er unser Vogtland sehr gut repräsentieren.“

Im Rahmen des gemeinsamen Austauschprogramms schicken der Deutsche Bundestag und der Kongresses der USA jedes Jahr jeweils ca. 360 junge Botschafter in das Partnerland. Die Teilnehmer leben in der Regel in Gastfamilien und besuchen entweder eine Schule oder absolvieren ein Praktikum in einem Betrieb. Vor Ort sollen die jungen Menschen kulturelle Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede kennenlernen. Wo es genau für den Schützling von Yvonne Magwas im Sommer hingeht, steht noch nicht fest. Aber egal ob New York oder Iowa – Nicolas freut sich schon sehr auf amerikanische Sportarten und landestypische Speisen. Mit der Sprache wird der Hobbyfußballer keine großen Probleme haben.  Seit der fünften Klasse besucht er das Christoph-Graupner-Gymnasium in Kirchberg. Dort werden bestimmte Fächer in Englisch unterrichtet. Spannend wird für ihn besonders die Wahl des 45. Präsidenten von Amerika im November. „

Ich bin schon sehr gespannt, was uns Nicolas über die Wahl berichten wird“, freut sich die CDU-Abgeordnete.  Der 16-Jährige will seine Patin und die Vogtländer auf jeden Fall mit einem Internet-Blog auf dem Laufenden halten. Hintergrund: Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (kurz PPP) wurde 1983 vom amerikanischen Kongress und dem Deutschen Bundestag aus der Taufe gehoben. Anlass war der 300. Jahrestag der ersten deutschen Einwanderung in die USA. Das Stipendium richtet sich an Schüler (15 bis 17 Jahre alt) und junge Berufstätige (maximal 24 Jahre alt). Nähere Informationen finden Sie auf der Bundestagsseite https://www.bundestag.de/ppp