Kultur und Medien
15.11.2019

Mehr Geld für Musik und Tanz
Bundestag finanziert gute zusätzliche Projekte

Moschmann YM

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der sogenannten Bereinigungssitzung mehr Mittel für die Musik- und Tanzsparte bewilligt. Dazu erklären die kultur- und medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Motschmann und die Berichterstatterin für Musik, Yvonne Magwas:

 

Dank der Unterstützung der Haushaltspolitiker ist es gelungen, in der Bereinigungssitzung zusätzliche Mittel für den Bereich „Musik und Tanz“ bereit zu stellen. Dazu gehören: 

 

-        Erhöhung der Mittel für die „Initiative Musik“ um 6,5 Mio. Euro. Davon fließen u.a. je eine Mio. Euro zusätzlich in den  Spielstättenprogrammpreis „APPLAUS“ und in die weitere Digitalisierung von Musikclubs.

-        Förderung des Stadt-Land-Bund-Programms „Tanzpakt“ mit zusätzlich 1,125 Mio. Euro im Jahr 2021 und dem damit verbundenen deutlichem Bekenntnis zur Fortsetzung des 5-jährigen Programms ab 2022.

-        Erhöhung der Mittel für den Deutschen Musikrat für 2020 um 150. 000 Euro und für 2021 um 600. 000 Euro auf dann 4 Mio. Euro jährlich.

-        Mit 4 Mio. Euro unterstützen wir den Bau eines Deutschen Chorzentrums in Berlin, in dem auch der Deutsche Chorverband und eine Musik-Kita beheimatet sein sollen. Damit unterstreichen wir die nationale Bedeutung der großen Chorszene in unserem Land.

-        Wir wollen die Vermittlung von Musik in die Mitte der Gesellschaft erheblich stärken und unterstützen dafür ab 2020 viele Festivals, u.a. das Classical Beat Festival, das Musikfest Bremen oder die Telemann-Festtage. Da kleine und große Festivals deutschlandweit immer größeren Zuspruch erfahren und in vielen Fällen auch in die Fläche ausstrahlen, wollen wir hierfür eine gesamtdeutsche Förderkonzeption anregen.

 

Im Zuge der Haushaltsberatungen für 2021 erhoffen wir uns auch eine Erhöhung der Mittel für den Musikfonds, damit dem hohen Bedarf gerechter entsprochen werden kann“, so Yvonne Magwas.

In Summe bringen wir mit diesen zusätzlichen Förderungen zum Ausdruck, dass wir nicht nur Wert auf kulturelle Großprojekte, sondern auf die enormen kulturellen Leistungen in den Sparten Musik und Tanz legen. Hier verdienen viele Künstlerinnen und Künstler unsere zusätzliche Unterstützung“, so Elisabeth Motschmann.